Wittekinds Taufe

König Karl feierte auf der Eresburg das Weihnachtsfest. Unerkannt schlich sich Wittekind in die Burg und nahm an der Mitternachtsmesse teil. Der Sachsenherzog war sehr ergriffen von der Pracht der brennenden Kerzen und den schönen Liedern. Als der Priester das Heiligtum emporhob, erblickte Wittekind darin ein lebendiges Kind. Das Kind war so schön, wie er es sein Lebtag noch nicht gesehen hat, und kein Auge sah es außer ihm. Als er erkannt wurde, führte man ihn zum König. Er berichtete was er gesehen hat und bat um die Taufe, und Karl der Große selbst wurde sein Pate. Wittekind schickte nach den anderen Fürsten, dass sie den Krieg einstellen und sich taufen ließen.

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