Immer wieder trafen sich die Sachsen auch nach der Zerstörung der Irminsul an bestimmten Tagen auf der Höhe des Eresberges, um ihren Göttern zu dienen. In eine solche Versammlung trat der heilige Sturmius, der von König Karl als Missionar auf der Eresburg zurückgelassen worden war, um den Heiden das Evangelium zu predigen. Die Heiden wollten aber seine Worte nicht hören und bedrohten ihn mit dem Tod. Da stieß Sturmius seinen Wanderstab in den Boden, hob seine Hände zum Himmel und betete. Und sogleich trieben aus dem Stab Zweige, die Blüten und Blätter bildeten. Als die Sachsen das sahen, glaubten sie an Gott und ließen sich taufen.

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