Siegfried von Xanten ist der Sohn des Königs Siegmund und dessen Frau Sieglinde. Viele Länder hatte Siegfried schon durchwandert, als er eines Tages zur Gnitaheide kam. Er hörte die Geschichte von Fafnir, dem Drachen, der in der Drachen- (Drakenhöhle) den Nibelungenschatz bewachte. Diesen Drachen wollte er bezwingen. Als er den Berghang hinaufkletterte, hörte er schon das Brüllen des Drachen und spürte seinen heißen Atem. Siegfried besiegte den Drachen und badete in seinem Blut, das ihn unverwundbar machte, bis auf eine kleine Stelle zwischen den Schulterblättern, auf der während des Bades ein Lindenblatt klebte und die ihm später zum Verhängnis wurde.

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