Einmal soll nachts eine geheimnisvolle, vermummte Frauengestalt König Karl einen unterirdischen Gang zur Eresburg gezeigt haben. Am nächsten Tag gelangten die Franken durch diesen Gang in die Burg, konnten die Sachsen besiegen und das heidnische Götzenbild der Sachsen, die Irminsul, zerstören. Es wird weiterhin berichtet, dass in den Drakenhöhlen ein außergewöhnlich großer Schatz verborgen liegt, der von Hollen (Berggeistern) bewacht wird und bis heute nicht gefunden wurde. Eine weitere Sage erzählt von einer güldenen (goldenen) Kette, die auf einem riesigen steinernen Tisch liegt. Die Kette ist so lang, dass man sie dreimal um den Stiftsberg wickeln kann. Desweiteren soll ein unterirdischer Gang bis in eine Höhle zwischen Rösenbeck und Brilon führen.

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